In den letzten beiden Tagen konnten wir krasse Gegensätze erleben. Auf der „Nature Island“ Dominika sind immer noch sehr deutlich die Spuren des Hurrikan Maria zusehen. Wir waren schockiert vom Ausmaß der Zerstörung auf der einen Seite, aber auch beeindruckt von der Lebensfreude des Inselvolks auf der anderen Seite. Mit welcher Kraft der Wiederaufbau voll im Gang ist und welch positive Ausstrahlung die Menschen dort haben ist animierend. Auch nach Rückschlägen wieder die pure Leichtigkeit im Leben begrüßt zu haben ist bewundernswert und lässt uns dies als bleibender Eindruck mit in unser Leben nehmen. Die Natur selbst ist auch voll in der Rückgewinnung ihrer Schönheit. Durch das reiche Wasservorkommen auf der Insel ist dies auch schon deutlich wieder zu erkennen.

Auf Barbados hingegen erlebten wir den Gegensatz zwischen den Reichen und Schönen in Millionenvillen an der Beachfront und den einfachen Inselbewohnern direkt auf der anderen Straßenseite in klapprigen Holzhütten ohne Klimaanlage oder dergleichen Luxus. Die türkisfarbene karibische See mit den zartrosa Stränden waren natürlich auf Barbados ein muss. Da wir mehr als einen Strand und die beiden Meere (Karibik und Atlantik) sehen wollten kamen wir auf die glorreiche Idee uns einen Roller zu mieten. Leider war der letzte verfügbare Roller ein wirklich über seine Lebensdauer hinweg benutztes Exemplar. Dieses bestiegen wir dann, als die schmächtigen Menschen die wir sind, zu zweit. Die ausgeschlagenen Stoßdämpfer ließen bei jedem reichlich vorhandenen Schlagloch grüßen und in der Kurvenlage machte sich der Roller durch Schleifgeräusche deutlich bemerkbar. So waren wir dann zur Belustigung der Inselbevölkerung auf der Insel unterwegs und stellten selbst den krassen Gegensatz dar: Luxuriöses Kreuzfahrtschiff und wirklich abgewrackter Roller.
Beide Inseln haben ihre eigenen Eindrücke bei uns hinterlassen. Doch beides hatten sie gemeinsam

„be happy, be Caribbean!“